Zertifizierung DIN EN ISO 9001:2015

Seit Oktober 2012 ist das Klinikum Altmühlfranken erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Seit Oktober 2017 erstmals nach der überarbeiteten Norm DIN EN ISO 9001:2015.

Primäres Ziel beim Aufbau des Qualitätsmanagement-Systems war nicht die Zertifizierung, sondern die kontinuierliche Verbesserung und Optimierung unseres Leistungsangebotes im Sinne der Zufriedenheit von Patienten, Mitarbeitern und einweisenden Ärzten. Jeder einzelne Mitarbeiter ist ein wichtiger, wertvoller und bedeutender Teil unseres Klinikums und trägt in enger Anlehnung an unser Leitbild durch sein Engagement und seine persönliche Leistung zu unserem hohen Qualitätsstandard bei.

Unser Ziel ist es, die Abläufe und Strukturen zum Nutzen unserer Patienten und deren Angehörigen, der Besucher, der Mitarbeiter, der einweisenden Ärzte und unserer Kooperationspartner kontinuierlich zu optimieren und an Wünsche und Anforderungen anzupassen.

Den Erfolg überprüfen wir regelmäßig, z. B. durch Befragungen, interne und externe Audits sowie durch die Auswertung der Rückmeldungen (Lob und Kritik) unserer Patienten und Besucher im Rahmen unseres Meinungsmanagements.

Zertifiziertes EndoProthetikZentrum

Seit März 2014 ist die Unfallchirurgie des Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen als EndoProthetikZentrum mit dem Ziel der Erhöhung der Patientensicherheit und der Versorgungsqualität zertifiziert.

Die wesentlichen, von EndoCert bewerteten Elemente, sind die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Abteilungen und die konsequente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die lückenlose Betreuung des Patienten und seiner Angehörigen vor, während und nach dem endoprothetischen Eingriff. Darüber hinaus ist auch die Anzahl der durchgeführten Versorgungen für die erzielte Qualität äußerst wichtig.

Regionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Mittelfranken

Das Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen ist als regionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Mittelfranken zertifiziert.

Die Überlebenschance eines schwer verletzten Patienten ist stark zeitabhängig. Transportwege müssen bei Lebensgefahr kurz sein. Als regionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Mittelfranken bietet das Klinikum Altmühlfranken neben der jederzeitigen Aufnahmebereitschaft und der hohen Versorgungskompetenz eine optimale Vernetzung zwischen Rettungsdiensten, Leitstellen und Kliniken.

Für Deutschland wird die jährliche Zahl schwerverletzter Patienten mit ca. 33.000 bis 35.000 beziffert. Zur flächendeckenden Standardisierung, Sicherung der Behandlungsqualität und Optimierung der Behandlung schwerverletzter Patienten in Deutschland hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) im Jahr 2006 das Projekt TraumaNetzwerk DGU ins Leben gerufen.

Zertifizierte STROKE UNIT im STENO-Netzwerk

Das Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen ist als STROKE UNIT zertifiziert und Mitglied im Schlaganfall Netzwerk mit TElemedizin in NOrdbayern (STENO).

Deutschlandweit ereignet sich alle drei Minuten ein plötzlicher Schlaganfall. Nur einer von vier Patienten wird wieder völlig gesund. Folgeschäden könnten oft verhindert werden, wenn die Betroffenen rechtzeitig in eine spezielle Schlaganfallstation (Stroke Unit) kommen.

Zertifizierte CHEST PAIN UNIT

Das Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen ist als CHEST PAIN UNIT zertifiziert.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, koronare Herzerkrankung und Schlaganfall sind, trotz rückläufiger Tendenz, immer noch die häufigsten Todesursachen in Deutschland. Gerade bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Ziel einer Chest Pain Unit ist es, einen akuten oder neu aufgetretenen unklaren Brustschmerz rasch und zielgerichtet abzuklären und umgehend therapeutische Maßnahmen einzuleiten.

Zertifiziert mit dem "DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“

Das Klinikum Altmühlfranken Weißenburg ist durch die Deutsche Herniengesellschaft mit dem "DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ zertifiziert.

Um die Qualität in der Hernienchirurgie zu sichern haben sich erfahrene Chirurgen zu der gemeinnützigen Gesellschaft Herniamed zusammengeschlossen und sich im Rahmen eines freiwilligen Qualitätssicherungsprojektes verpflichtet, sämtliche in ihrer Klinik bzw. Praxis operierten Hernienfälle genau zu dokumentieren und die erhobenen Daten einer wissenschaftlichen Auswertung zuzuführen.

Zertifizierte angehörigenfreundliche Intensivstationen

Die Intensivstationen des Klinikums Altmühlfranken Gunzenhausen und Weißenburg sind als angehörigenfreundliche Intensivstationen zertifiziert.

Dass auf Intensivstationen die Angehörigen jederzeit willkommen sind, ist eine Grundvoraussetzung dafür, den Angehörigen als Teil des therapeutischen Konzeptes für den Intensivpatienten zu integrieren. Der Angehörige spielt als vertrauter Mensch für den Intensivpatienten eine besondere Rolle und trägt wesentlich zur Genesung von Patienten bei.

BUND-Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus"

Um wirtschaftlich und konkurrenzfähig zu sein, haben sowohl Kosten-Nutzen-Aspekte als auch der Umweltschutz einen hohen Stellenwert. Dabei achten wir auf verträgliche und umweltfreundliche Materialien sowie den verantwortungsbewussten Umgang damit.

Als erste Klinik in Bayern erhielt das Klinikum Altmühlfranken am 29.11.2011 das Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus". Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) zeichnet damit Krankenhäuser aus, die sich in besonderer Weise für Energieeinsparungen einsetzen. 2018 wurde das Klinikum Altmühlfranken zum zweiten Mal mit dem BUND-Gütesiegel"energiesparendes Krankenhaus" ausgezeichnet.

Green Hospital BAYERN

Als eines von sieben bayerischen Krankenhäusern wurde das Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen im Dezember 2013 von der bayerischen Staatsministerin als "Green Hospital BAYERN" ausgezeichnet.

"Mit der Auszeichnung wird das besondere Engagement der bayerischen Kliniken für den Umwelt- und Ressourcenschutz gewürdigt. Die Preisträger haben den Gedanken der Nachhaltigkeit vorbildlich verwirklicht. Sie setzen Maßstäbe sowohl in medizinischer als auch ökologischer Sicht, speziell im Klimaschutz und bei der Energieeffizienz."  betonten die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml und der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber.

Die Bayerische Staatsregierung will mit dem Green Hospital-Projekt auf Dauer Spitzenmedizin im Freistaat mit wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten vereinen. Der Energiebedarf der Krankenhäuser sowie die im Betrieb anfallenden Emissionen können so kontinuierlich reduziert werden. Dazu sollen anstehende Krankenhausbauvorhaben mit ökologischen
Zielsetzungen verbunden werden.