Diabetologie

Herr P. 73, legt großen Wert auf ein „deftiges Essen". Das Stück Fleisch, fettige Wurstsorten sowie schwere Soßen gehören für ihn genauso dazu wie die Flasche Bier am Abend. Er hat in den letzten Jahren etwas an Gewicht zugenommen, so dass er jetzt bei einer Größe von 1,78 Meter gut 90 Kilo auf die Waage stellt.
Vor zwölf Jahren ist Herr P. an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt. Er und seine Familie haben an zwei Diabetesschulungen teilgenommen. Der Hausarzt verordnet ihm 14 BE und täglich eine Tablette Euglucon N. Da er von seiner Krankheit nichts merkt, ist sie für ihn auch nicht richtig existent. Blutzuckerkontrollen durch den Hausarzt unterzieht er sich nur selten, da er dessen „Ermahnungen“ nicht hören will.
Vor drei Wochen ist Herr P. in einen rostigen Nagel getreten. Er hat es nicht gleich gemerkt und auch nicht erst genommen. Die Wunde am rechten Vorfuß hat sich entzündet. Der Fuß ist gerötet und stark angeschwollen. Er empfindet zunehmend Schmerzen und humpelt durch das Haus. Sein Hausarzt weist ihn nach einer Woche erfolgloser konservativen Behandlung in das Klinikum Altmühlfranken ein.

Sechs Millionen Menschen sind an Diabetes erkrankt. Davon betroffen sind meist ältere Menschen über 65 Jahre mit dem Diabetes Typ 2 und Kinder und Jugendliche mit dem Diabetes Typ 1. Neben der Stoffwechselkrankheit, die bei falscher Medikation immer wieder zu Unter- oder Überzuckerung führen kann, sind vor allem Folgeschäden wie das diabetische Fußsyndrom oder eine schlechte Wundheilung möglich.

Unsere medizinische Arbeit folgt dem Anspruch: Zuckerwerte verbessern, Folgeschäden vermeiden, Lebensqualität steigern.