Darm

„Sie haben einen Tumor im Darm.“ Diese Mitteilung ist für Frau B., 56, ein Schock. Noch am gleichen Tag geht sie in das Klinikum Altmühlfranken. Dort werden Darmkrebspatienten ohne Verzögerung sofort aufgenommen. Die Voruntersuchungen sind binnen zwei Stunden abgeschlossen. Der Chefarzt spricht mit der Patientin persönlich und verspricht, die Operation am Morgen durchzuführen. Der Tumor wird entfernt. Es treten keine weiteren Komplikationen auf. Frau B. hat Glück gehabt. Der bösartige Tumor wurde in einem frühen Stadium entdeckt. Ihre Heilungschancen liegen bei über 90 Prozent.

Die Diagnose Darmkrebs ist die dritthäufigste in Deutschland, vornehmlich ab der Altersgruppe jenseits der 60. Statistisch betrachtet erkranken jährlich pro 100.000 Einwohner gerechnet rund 60 bis 70 Personen an Darmkrebs. Je früher dieser entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Alle Krankenkassen bieten ihren Mitgliedern ab 55 Jahren kostenlos eine Darmspiegelung (Koloskopie) an.

Wir behandeln Darmkrebspatienten auf dem neusten wissenschaftlichen Stand nach den aktuellen Leitlinien der deutschen Krebsgesellschaft.

Wir tun dies medizinisch und technisch auf dem Niveau eines Darmzentrums mit gewichtigen Vorteilen für Sie: Bei uns werden Sie persönlich, schnell (binnen 24 Stunden) und immer unter der Obhut des Chefarztes behandelt. Diese Sicherheit haben Sie in einem größeren Darmzentrum nicht. Die Chemotherapie (CTx) wird hier im Hause von unseren Onkologen meist ambulant durchgeführt. Bei zusätzlich notwendiger Strahlentherapie (RTx) arbeiten wir mit den Kliniken in Roth, Nürnberg, Ansbach und Ingolstadt zusammen.

Unsere Behandlungsergebnisse lassen wir im Westdeutschen Darm-Centrum (WDC) in Düsseldorf prüfen und stellen uns hier dem Vergleich mit über 100 anderen Kliniken in Deutschland. Bezüglich der operativen Komplikationen bei und nach der Operation eines Darmkrebses liegen wir im Vergleich mit fünf Prozent unter dem Durchschnitt.