Medizinische Spezialisierung

Wir führen Routine-Eingriffe wie beispielsweise Leistenbruch- und Narbenbruchoperationen, Schilddrüsen- oder Gallenblasenentfernungen, Varizen- und Hämorrhoidenentfernungen mit großer Präzision und überdurchschnittlich guten Ergebnissen durch.

Spezialisiert haben wir uns auf größere Eingriffe an den Verdauungsorganen und der Lunge. Ein Schwerpunkt ist die kolorektale Chirurgie, das heißt die Entfernung von gut- und bösartigen Tumoren im Mast- und Enddarm. Rund 70 Mal im Jahr operieren wir Patienten mit Darmkrebs, soweit es medizinisch vertretbar ist auch mit der Technik der Schlüssellochchirurgie.

In der Thoraxchirurgie – Brustkorb und Lunge – untersuchen wir Lungenrundherde, ob diese gut- oder bösartig sind. Rund zehn große Lungenresektionen bei bösartigen Lungentumoren führen wir jährlich aus. Wir übernehmen die operative Versorgung von Flüssigkeitsansammlungen im Brustkorb und in der Lunge sowie Brustfellentzündungen, Lungenabszesse und Lungenblasen.

Wir bieten alle Eingriffe auf einem technisch hohen Niveau an. Einen Großteil der Operationen führen wir, wenn möglich und vertretbar laparoskopisch beziehungsweise  thorakoskopisch durch, das heißt minimalinvasiv. Minimalinvasive Eingriffe verringern den Schmerz und die Gefahr der Wundinfektion nach einer Operation. Sie verkürzen den stationären Aufenthalt.

Die Schlüssellochchirurgie haben wir noch um die SILS-Methode (Ein-Schnitt-Methode) verfeinert. Im Gegensatz zur laparoskopischen Chirurgie, bei der mehrere fünf bis zwölf millimetergroße Inzisionen (Bauchschnitte) für einen Eingriff notwendig sind, ist es nun möglich durch nur einen zwei Zentimeter langen Schnitt im Nabel – also später quasi unsichtbar - diverse Bauchoperationen vorzunehmen. Die Vorteile der Methode liegen im kosmetisch sehr ansprechenden Ergebnis und dem geringeren Risiko von Blutungen und Wundinfektionen. Die SILS-Methode wenden wir bei der Entfernung der Gallenblase und des Blinddarmes an.